Die GrebenzenHöhen liegen oberhalb von St. Lambrecht im steirischen Bezirk Murau, am Hang der Grebenzen im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Das Gebiet reicht von 1.010 bis 1.870 Meter und ist auf Familien und Genussfahrer ausgerichtet, die einen entspannten Skitag ohne großes Gedränge suchen. Mit 27 Pistenkilometern ist es groß genug für einen vollen Tag, ohne sich wie ein Großgebiet anzufühlen.
Lage und Anreise
St. Lambrecht liegt im Westen der Steiermark, nahe der Grenze zu Kärnten. Bekannt ist der Ort vor allem durch das Benediktinerstift, das weithin sichtbar im Ortszentrum steht. Die Talstation befindet sich am Ortsrand im Bereich Pabstin.
Mit dem Auto führt die Anfahrt in der Regel über die B317, die das obere Murtal mit Kärnten verbindet. Aus Richtung Graz und Judenburg fährt man über das Murtal nach Scheifling und von dort weiter in Richtung Neumarkt in der Steiermark. Aus Kärnten kommend erreicht man St. Lambrecht über Friesach und Neumarkt. Vom Ortszentrum ist die Talstation ausgeschildert.
Wer mit der Bahn anreisen möchte, steigt in Neumarkt in Steiermark an der Strecke zwischen Klagenfurt und dem Murtal aus. Die letzte Etappe nach St. Lambrecht erfolgt mit dem Regionalbus oder dem Taxi. Aktuelle Busverbindungen und Informationen zum Parken an der Talstation stehen auf der offiziellen Website grebenzen.at.
Pisten und Lifte
Das Gebiet umfasst 27 Pistenkilometer bei einer Höhendifferenz von 860 Metern. Rückgrat ist die 10er Panorama-Gondelbahn, die vom Tal in den oberen Bereich führt. Ergänzt wird sie durch eine 4er-Sesselbahn und sechs Schlepplifte. Insgesamt stehen damit acht Anlagen zur Verfügung, hinzu kommen die Förderhilfen im Kinderland.
Das Gelände ist überwiegend mittelschwer. Den größten Teil machen rote Pisten aus, dazu kommen einige blaue Abfahrten und ein kurzes schwarzes Teilstück. Wer die Gondelbahn nutzt, kann die volle Höhendifferenz bis ins Tal abfahren, was für ein Gebiet dieser Größe eine ordentliche Strecke am Stück ergibt.
Zur Schneelage: Mit einem Tal auf 1.010 Metern und einem höchsten Punkt auf 1.870 Metern liegt das Gebiet in mittlerer Höhe. Der obere Teil ist erfahrungsgemäß länger befahrbar als die Talabfahrt, die in milden Phasen stärker vom Wetter abhängt. Wer im frühen oder späten Winter anreist, sollte vorab den aktuellen Pistenbericht auf der Website ansehen.
Für wen geeignet
Anfänger: Das Kinderland mit Zauberteppich und Schnurlift eignet sich für die ersten Versuche auf Skiern. Nach den ersten Schwüngen bieten die blauen Pisten einen Übergang. Wer ausschließlich leichte Abfahrten sucht, wird allerdings rasch merken, dass das Angebot an Blau begrenzt ist.
Familien mit Kindern: Hier liegt die Stärke der GrebenzenHöhen. Das eigene Lerngelände mit Kinderkarussell hält die Kleinen beschäftigt, während ältere Geschwister und Eltern die Hauptpisten fahren. Die überschaubare Größe macht es leicht, sich wiederzufinden.
Fortgeschrittene: Für sichere Fahrer, die gern rote Pisten carven, ist das Gebiet gut geeignet. Die Mischung aus Gondelabfahrt und Schleppliftbereichen reicht für einen abwechslungsreichen Tag.
Könner und sportliche Fahrer: Anspruchsvolles Gelände ist kaum vorhanden. Wer steile Hänge, lange schwarze Abfahrten oder Freeride-Möglichkeiten sucht, ist in größeren Gebieten besser aufgehoben. Für mehrere Tage am Stück fehlt sportlichen Fahrern hier die Abwechslung.
Nicht geeignet ist das Gebiet für Gäste, die Après-Ski-Betrieb oder die Infrastruktur eines großen Skizentrums erwarten.
Skipass und Preise
Zuletzt kostete die Tageskarte für Erwachsene 55 Euro. Die Tarife für die Wintersaison 2026/27 sowie die Preise für Kinder, Jugendliche, Halbtags- und Mehrtageskarten veröffentlicht der Betreiber auf grebenzen.at. Dort finden sich auch Informationen zu Familienangeboten und zur Saisonkarte.
Wer nur das Kinderland nutzen möchte, sollte vorab prüfen, ob dafür ein eigener, günstigerer Tarif angeboten wird.
Einkehr und Service
Das Kinderland mit Zauberteppich, Schnurlift und Kinderkarussell bildet den Mittelpunkt für Familien. Angaben zu Skischule, Skiverleih, Depot und den Einkehrmöglichkeiten im Gebiet sind auf der offiziellen Website zu finden. Im Ort St. Lambrecht gibt es Gastronomie und Unterkünfte für Gäste, die länger bleiben möchten.
Tipps
- Die Talabfahrt ist bei knapper Schneelage oft der erste Abschnitt, der schließt. In diesem Fall lohnt sich ein Blick auf den Pistenbericht, bevor man sich für die Talabfahrt entscheidet.
- Familien mit kleinen Kindern planen den Tag am besten rund um das Kinderland, denn dort sind Zauberteppich, Schnurlift und Karussell an einem Ort gebündelt.
- Für Gäste aus Kärnten ist die Anfahrt über Friesach und Neumarkt meist die direkteste Route.
- Wer einen ruhigen Nachmittag sucht, kann den Skitag mit einem Besuch im Stift St. Lambrecht verbinden, das nur wenige Minuten von der Talstation entfernt liegt.
- Vor der Anreise lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Tarife auf grebenzen.at, da sich die Preise zur neuen Saison ändern können.
Häufige Fragen
Reicht das Gebiet für einen ganzen Tag?
Für Familien und Genussfahrer ja. Mit 27 Pistenkilometern und acht Liften lässt sich ein voller Skitag gut füllen. Sportliche Fahrer haben das Gebiet dagegen schneller erkundet.
Gibt es ein Angebot für ganz kleine Kinder?
Ja. Das Kinderland verfügt über Zauberteppich, Schnurlift und Kinderkarussell und ist speziell für die ersten Skitage angelegt.
Wie hoch liegt das Skigebiet?
Die Talstation liegt auf 1.010 Metern, der höchste Punkt auf 1.870 Metern. Das ergibt eine Höhendifferenz von 860 Metern.


