Wer in der Region um den Rickenpass wohnt und mit Kindern ein paar Stunden auf Ski stehen möchte, landet schnell beim Skilift Bildhaus. Die kleine Anlage liegt beim Weiler Bildhaus in der Nähe von Ricken im Kanton St. Gallen. Sie ist ein typischer Voralpenlift: überschaubar, nah an den Wohnorten und stark vom Winter abhängig.

Lage und Anreise

Der Lift befindet sich am Rickenpass, der das Linthgebiet rund um Uznach und Kaltbrunn mit dem Toggenburg und Wattwil verbindet. Die Passstrasse führt direkt durch die Gegend, die Zufahrt ist daher auch im Winter gut ausgebaut. Die Anlage ist unter der Adresse Skilift, Bildhaus, 8726 Ricken zu finden.

Aus Richtung Zürich fährt man über Rapperswil und Uznach und nimmt dort die Strasse hinauf zum Ricken. Wer aus St. Gallen oder dem Toggenburg kommt, fährt über Wattwil und erreicht den Pass von der Nordseite. Für Familien aus dem Zürcher Oberland, vom Obersee und aus dem unteren Toggenburg ist die Anfahrt kurz, für Tagesgäste von weiter her lohnt sich der Weg meist nur in Kombination mit einem grösseren Gebiet in der Umgebung.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Bahnhöfe in Uznach und Wattwil die naheliegenden Ausgangspunkte. Von dort besteht eine Busverbindung über den Ricken. Aktuelle Verbindungen und die nächstgelegene Haltestelle lassen sich im Fahrplan der SBB prüfen. Zur Parksituation direkt am Lift informiert der Betreiber auf seiner Website.

Pisten und Lifte

Das Angebot besteht aus einem Skilift mit dem dazugehörigen Hang. Es handelt sich also um einen klassischen Dorflift und Übungshang, nicht um ein Skigebiet mit mehreren Abfahrten und Liftverbindungen. Das Gelände eignet sich vor allem für einfache Schwünge und wiederholte kurze Fahrten.

Die Höhenlage am Rickenpass ist voralpin. Daraus ergibt sich eine klare Einordnung: Der Betrieb hängt stark von der Naturschneelage ab. In schneereichen Wintern kann der Lift an vielen Tagen laufen, in milden Wintern bleibt er unter Umständen lange oder ganz geschlossen. Wie bei vielen kleinen Anlagen in dieser Höhe entscheidet sich der Betrieb oft kurzfristig nach Schneefall und Wetter.

Für wen geeignet

Anfänger: Für die ersten Tage auf Ski ist ein kleiner Lift wie dieser oft angenehmer als ein grosses Gebiet. Die Wege sind kurz, der Hang ist überschaubar und man verliert niemanden aus den Augen.

Familien mit Kindern: Das ist die eigentliche Zielgruppe. Eltern können vom Hang aus gut beobachten, und Kinder üben das Schleppliftfahren ohne Hektik. Ein Nachmittag nach dem Kindergarten oder ein freier Samstagvormittag passt gut zum Format.

Fortgeschrittene: Wer sicher fährt, findet hier eine Gelegenheit zum Einfahren oder zum Techniktraining an einem schneereichen Tag. Für mehr als ein paar Stunden reicht das Angebot aber nicht.

Könner und sportliche Fahrer: Für sie ist der Skilift Bildhaus kein Ziel. Es gibt keine langen oder steilen Abfahrten, keine Abwechslung durch mehrere Hänge und kein Freeride-Gelände. Wer einen ganzen Tag Kilometer sammeln will, fährt besser ins Toggenburg oder in grössere Gebiete der Ostschweiz.

Skipass und Preise

Abgerechnet wird in Schweizer Franken. Für einen Dorflift dieser Grösse sind in der Regel Tageskarten, Halbtageskarten und oft auch Einzelfahrten oder Punktekarten üblich. Welche Tarife in der Saison 2026/27 gelten, ob es Familien- oder Saisonkarten gibt und ob Bargeld nötig ist, steht auf der offiziellen Website des Skilifts. Ein kurzer Blick vor der Abfahrt ist sinnvoll, da kleine Anlagen ihre Preise und Kassenmodalitäten teils erst zum Saisonstart veröffentlichen.

Einkehr und Service

Bei einem Lift dieser Art ist das Serviceangebot naturgemäss begrenzt. Ob es eine Verpflegungsmöglichkeit direkt am Hang, einen Aufenthaltsraum oder Toiletten gibt, erfährt man auf der Website des Betreibers. Für einen längeren Aufenthalt mit Kindern lohnt es sich, Getränke und einen kleinen Imbiss selbst mitzubringen. Skiverleih und Skischulen findet man in den grösseren Orten der Umgebung sowie in den Skigebieten des Toggenburgs.

Tipps

  • Vor jeder Fahrt den Betriebsstatus auf skilift-bildhaus.ch prüfen. Bei einem Voralpenlift ohne verlässliche Schneegarantie ist das der wichtigste Schritt.
  • Die besten Chancen bestehen in den Tagen nach ergiebigem Schneefall, besonders im Hochwinter von Januar bis Februar.
  • Wer nach dem Üben mehr Gelände sucht, erreicht über Wattwil und Krummenau das Gebiet Wolzenalp mit 12 Pistenkilometern zwischen 730 und 1.500 Metern.
  • Für einen ganzen Skitag mit Familie bietet sich auch der Atzmännig bei Goldingen an, der vom Ricken aus ebenfalls in kurzer Zeit zu erreichen ist.
  • Wer mit dem Bus kommt, sollte die Rückfahrt vorab planen, da abends in ländlichen Gebieten die Takte oft ausgedünnt sind.

Häufige Fragen

Lohnt sich die Anreise von Zürich für einen ganzen Tag?

Für einen ganzen Tag eher nicht. Der Lift eignet sich für ein paar Stunden. Wer ohnehin in die Region fährt, kann ihn mit einem grösseren Gebiet im Toggenburg kombinieren.

Ist der Lift für kleine Kinder geeignet?

Ja, gerade für Kinder, die das Liftfahren und die ersten Kurven lernen, ist ein kleiner Dorflift eine gute Wahl.

Woran erkenne ich, ob der Lift heute läuft?

Der Betreiber informiert auf seiner Website über den aktuellen Betrieb. Dort sollte man vor jeder Anreise nachsehen.